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Meeresblau

Die Glambou Sommerreise führt uns nun nach Istrien und Dalmatien. Gold, Silber und Blau inspirieren auch Glambou für die Auswahl sommerlicher Accessoires.

Wenn ich in den letzten Wochen Freunde fragte, wo ihre Sommerreise hinginge, hörte ich immer „Kroatien“. Obwohl ich Meer, Pinienwälder, kalkweiße Steine und Sonnenuntergänge liebe, war ich noch nicht dort. Das wollte ich endlich ändern. Und so ging es auf direktem Wege über Österreich und Slowenien nach Süden. Auch wenn ich mir sicher schien, dass dieses bezaubernde Türkis des Meeres nur aus der Trickkiste wohlmeinender Grafiker stammen könnte, so ist es das nicht. Das Meer ist wirklich so türkis wie auf den Werbetafeln, die Luft duftet nach Kräutern und das Weiß der Steine zeigt sich in perfekter Harmonie mit den Farben des Sonnenuntergangs, sofern man die touristischen Center meidet und sich ganz und gar der Natur und Geschichte dieser Region hingibt. 

 

 

 

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Die Geschichte dieser Region ist fast so lang wie die der Menschheit. Wegen ihrer Fruchtbarkeit war Istrien schon immer hart umkämpftes Territorium. Die ältesten Hinweise zeugen davon, dass bereits in der Bronzezeit  (2. Jahrtausend v. Chr.) die damaligen Bewohner ihre Schutzhöhlen verliessen und die ersten befestigten Siedlungen auf den umliegenden Hügeln errichteten. Istrien wurde von den Histriern, einem antiken Volksstamm besiedelt, deren Namen sich von dem von „Istrien“ wiederfindet. Die Histrier waren bekannt als Jäger, Fischer, Viehzüchter, Landwirte und Händler. Das Land war fruchtbar und das Meer reich an Fisch. So ist es kaum verwunderlich, dass die Herrschenden aller Zeiten, großes Interesse an dieser Region hatten.

 

 

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Die Römer, die Ostgoten, die Slawen, Karl der Große und die Venezianer waren Besatzer dieses Territoriums. Ab 1814 wurde Istrien Teil der Österreich-Ungarischen Monarchie, mit Triest als ihrer Hauptstadt. In der zweiten Hälfte des 19. Jhd. kämpfte die kroatische und slowenische Bevölkerung um die nationale und politische Gleichberechtigung gegen die italienischen Besatzer. Ein territoriales Hin- und Her zwischen Italien und dem Königreich Jugoslawien  prägte das 19. Jhd. Nach der Kapitulation Italiens, 1943,  kam es zum allgemeinen Volksaufstand in Istrien. Die faschistische Herrschaft wurde vertrieben und der Volksbefreiungsausschuss von Istrien verkündete die Befreiung und den Anschluss an Kroatien im neuen Jugoslawien. Nach dem Zerfall Jugoslawiens, 1990, wurden Kroatien und Slowenien international als selbständige und unabhängige Staaten anerkannt. Istrien blieb Teil der Republik Kroatien und bildet heute eine der 20 kroatischen Gespannschaften. Diese Fülle von Geschichte ist noch immer all gegenwärtig. So viele verschiedene Ethnien und Kulturen prägen bis heute diese Region und machen sie zu dem, was sie heute ist. 

 

 

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Macht und Herrschaftsverhältnisse zeigen sich auch in der langen Geschichte von Schmuck. In der kleinen Gemeinde St. Ivan belegen Funde in einem Grab aus der Römerzeit, die soziale Stellung der beigesetzten römischen Frau. Der Goldschmuck, der in der Antike den höhergestellten Frauen vorbehalten war, wurde zusammen mit seiner Besitzerin in das Grab gelegt, um diese in die andere Welt zu begleiten. Im Grab fand man drei Tonschalen mit Ölen, Ringe mit Krabbengravur und goldene Ketten mit blauen Steinen. 

 

 

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Gold, Silber und Blau inspirierten auch Glambou für die Auswahl sommerlicher Accessoires. Das Blau des Meeres ist in ganz Kroatien hinreißend und changiert zwischen hellem Türkis und dunkelstem Tiefblau. Spätestens, wenn man auf den kaltweißen Steinen über dem Meer sitzend den Sonnenuntergang betrachtet, wird klar, dass dies einzigartige Natur ist und kein wohlmeinender Grafiker die Farben trickreich verstärken musste. 

 

 

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In Rovinji gibt es ein kleines, wunderbares Restaurant mit dem Namen Bookeria, dessen Besitzer Kochbücher sammeln, verkaufen und die besten Rezepte für ihre Gäste kochen. Die Fische kommen direkt aus dem Meer frisch auf den Tisch. Der Wein ist herrlich kühl und man kann das bunte Treiben in der Altstadt Rovinjis beobachten. Verwinkelte, kopfsteingepflasterte Gassen führen zu der auf einem Hügel gelegenen Kirche der Heiligen Euphemia hinauf, deren hohe Turmspitze das Stadtbild prägt. Der schönste Platz, um den Sonnenuntergang in Rovinji zu genießen. 

 

 

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Unsere Reise führte uns von der hinreißend schönen Ostküste Istriens, die touristisch nicht so stark in Anspruch genommen wurde wie die Westküste, weiter auf die Inseln Cres und Krk. Dann entlang der wunderbar gewundenen Küstenstraße, in Richtung Dalmatien bis nach Zadar. Unser 34 Jahre alter Land Rover Defender „Churchill“ begleitet uns ohne zu Mucken in jedes Terrain. Jeden Morgen schwimmen wir im türkisen Blau des Meeres. Mit Tauchbrille und Schnorchel ist es zwischen den Felsen wie in einem Aquarium zu schwimmen. Inmitten von silbrigen Sardienenschwärmen, faulen Seegurken und Lippfischen  wünsche ich, diese Tage würden nie vorübergehen. Das nächste Mal nehme ich auch ganz bestimmt eine Unterwasserkamera mit, versprochen.

 

 

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Lass Dich inspirieren von Meeresblau und vielen blauen Stunden

mit den schönsten Accessoires des Sommers. 

 

Viel Freude beim Entdecken wünscht Dir das Glambou-Team

 

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